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Morgens laufen: So wirst du zum early bird



Bist du ein Morgenmuffel und kommst schwer aus dem Bett? Willst du etwas dagegen tun? Dann habe ich einen einfachen Tipp für dich. Gehe morgens laufen. Welche Vorteile das frühe Laufen hat und wie du auch zum early bird wirst, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Drehen wir die Uhr mal acht bis neun Jahre zurück. Mein Wecker klingelt an einem Wochentag gegen 7.00 Uhr. Ich drücke die Snooze-Taste und bleibe noch ein paar Minuten liegen. Das Ganze wiederhole ich drei Mal bis ich mich völlig zerstört aus dem Bett quäle. Schnell Kaffee trinken, fertig machen und schon starte ich in den Tag. Wirklich wach werde ich erst gegen Mittag. Und mein Kopf? Der war auch schon Mal fitter. Wie sieht die Situation heute aus?

Der Wecker klingelt um 4.30 Uhr, ich stehe sofort auf, putze mir die Zähne, schwinge mich in meine Laufklamotten, trinke etwas und bin um Punkt 5.15 Uhr auf der Laufstrecke. Nach zehn Kilometern komme ich hellwach und super motiviert Zuhause an, dusche, mache mich fertig, frühstücke und bin um 7.30 Uhr so fit wie noch nie. Jetzt denkst du dir: Schön geschrieben, aber das bekomme ich selbst niemals hin. Genau das habe ich auch gedacht. Und dann habe ich es einfach versucht und festgestellt, dass das alles gar nicht so schwer ist und mir super gut tut. Das willst du auch versuchen? Perfekt! Dann solltest du unbedingt weiter lesen.


Welche Vorteile hat es morgens zu laufen?

Um dir das frühe Laufen schmackhaft zu machen, braucht es natürlich ein paar Argumente. Darum möchte ich dir im ersten Schritt zeigen, welche Vorteile es hat morgens laufen zu gehen. Während alle anderen noch im Bett liegen und schlafen, tust du beim frühen Laufen bereits etwas für dich und deinen Körper. Du kommst so richtig in Fahrt und die anfängliche Müdigkeit ist wie weg geblasen. Du startest nach deinem Lauf super fit und motiviert in den Tag.

Ein weiterer Vorteil ist die Zeit, die du durch das frühe Laufen zusätzlich hast. Dein Workout hast du bereits morgens absolviert und so hast du abends nach der Arbeit ausreichend Zeit anderen Hobbys nachzugehen oder Erledigungen zu machen. Keine Hetze, kein Stress: Du kannst alles in Ruhe erledigen und hast zusätzlich morgens schon etwas für deinen Körper getan. Noch mehr Vorteile gefällig? Die Laufstrecke hast du in der Frühe fast für dich alleine. Es sind kaum Leute unterwegs und du kannst deinen "morning-run" so richtig genießen. Du erlebst die tollsten Sonnenaufgänge und bekommst mit, wie die Natur langsam erwacht. Was kann es schöneres geben?


Bereite dich auf deinen frühen Lauf vor

Planung ist das halbe Leben. Nachdem ich dir das frühe Laufen hoffentlich etwas schmackhaft machen konnte, kommt jetzt der praktische Teil. Wenn du dich bereits am Abend zuvor gut auf deinen Lauf vorbereitest, geht dir der folgende Morgen viel leichter von der Hand. Hier sind ein paar wertvolle Vorbereitungs-Tipps, die du beachten solltest:

  • Leg dir deine Trainingseinheit zurecht und bestimme wie lange (Zeit) oder wie weit (Kilometer) du laufen möchtest.
  • Plane deine Strecke. Achte dabei darauf, dass es, je nach Jahres- und Uhrzeit, vielleicht noch dunkel ist. Den gruseligen und unsicheren Weg durch den Park solltest du vermeiden.
  • Leg dir deine Laufsachen raus, die du anziehen möchtest. Schaue abends in deine Wetter-App welche Bedingungen am nächsten Tag sein werden.
Laufklamotten bereits abends rauslegen: Dauert zwei Minuten und erspart dir morgens lästiges Nachdenken.

  • Setze dir eine fixe Uhrzeit, wann du auf deiner Laufstrecke sein möchtest. So hast du etwas auf das du deine morgendlichen Aktivitäten ausrichten kannst.
  • Leg dir die Klamotten, die du tagsüber tragen möchtest, auch abends schon raus. So kannst du nach der Dusche direkt in frische Klamotten schlüpfen.

Eigne dir eine Morgenroutine an

Ein fester und gleichbleibender Ablauf am Morgen gibt dir Sicherheit und ein gutes Gefühl. So ist es jedenfalls bei mir. Dadurch, dass ich meine morgendlichen Abläufe kenne, bin ich viel entspannter und gelassener. Hier mal ein Beispiel einer möglichen Morgenroutine: Nachdem der Wecker schellt, stehst du direkt auf.

Du gehst ins Bad, putzt dir die Zähne, wäschst dir das Gesicht mit kaltem Wasser und benutzt etwas Gesichtscreme. Danach trinkst du ein großes Glas mit lauwarmem Wasser. Du machst 20 Kniebeugen und fünf bis zehn Liegestütze, um deine Herzfrequenz in die Höhe zu treiben. Danach ziehst du dir deine Laufsachen an. Wenn du Hunger hast, isst du etwas leichtest (zum Beispiel eine Banane), packst deinen Schlüssel ein und startest deinen morgendlichen Lauf.


4 wertvolle Tipps für frühes Laufen

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Tipps, die du beachten solltest, wenn du morgens laufen gehen möchtest.

  1. Stehe direkt auf wenn der Wecker das erste Mal geschellt hat! Ach ja: Nur damit ich es der Vollständigkeit wegen erwähnt habe. Frühes Aufstehen bedingt natürlich, dass du abends rechtszeitig ins Bett gehst. Nur so bist du morgens ausgeruht. Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass sieben Stunden Schlaf perfekt sind. Wenn mein Wecker also um 4.30 Uhr schellt, liege ich am Vorabend um 21.30 Uhr im Bett.
  2. Trinke morgens in jedem Fall ausreichend Wasser. Im Schlaf verliert der Körper viel Wasser. Die leeren Speicher solltest du unbedingt vor dem Laufen wieder auffüllen.

  3. Vor dem morgendlichen Lauf solltest du ausreichend Wasser trinken, um deine Speicher wieder aufzufüllen.

  4. Morgens essen: Ja oder nein? Weil ich bei dem Thema kein Hardliner bin rate ich dir: Tue was dein Körper dir sagt. Wenn du morgens schon Hunger hast, dann iss etwas. Beachte aber, dass zwischen Frühstück und Lauf eine gewisse Zeit vergehen sollte. Ich behaupte aber auch: Nüchtern laufen funktioniert und ist eine interessante Erfahrung. Auch wenn es sich am Anfang komisch anfühlt.
  5. Denke bei Dunkelheit an eine passende Laufausrüstung: Stirnlampe, Warnweste und Reflektoren schützen dich und machen deinen Lauf sicherer.

Jetzt liegt es an dir. Wann gehst du das erste Mal morgens laufen? Probiere es einfach mal aus und achte darauf wie es dir bekommt.


Wer schreibt hier?

Ich bin Kevin, leidenschaftlicher Läufer und Laufblogger (runners-flow.de) Eigentlich wollte ich nur 10 Kilo durchs Laufen abnehmen. Und plötzlich war ich verliebt in diesen wunderbaren Sport. Und ich bin es noch immer – zu 100%.


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