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Nackenschmerzen am Arbeitsplatz - was kann helfen?


Unser Alltag ist stressig, hektisch und schnelllebig. Bei der Arbeit will jeder der Beste sein, befördert werden und Anerkennung genießen. Dabei ist Sitzen unser täglicher Begleiter. Nichts tun wir so viel in einem Bürojob wie Sitzen. Sowohl auf dem Weg zur Arbeit, als auch am Arbeitsplatz und während der Mittagspause. Dass da Bewegung häufig zu kurz kommt ist kein Wunder. Die Folge: Nackenschmerzen. Hier erfährst du, wie du gegen die Schmerzen vorgehen solltest um deinen Fokus wieder schmerzfrei auf die Arbeit richten zu können.

Warum entstehen Verspannungen am Arbeitsplatz häufig im Nackenbereich?

Stundenlanges Sitzen in derselben, oft falschen, Körperhaltung führen zu dauerhaften Beschwerden. Begünstigt werden diese Verspannungen natürlich noch durch Stress und Hektik.

Liegt dein Schreibtisch auf der falschen Höhe, kann es dazu kommen, dass du deinen Nacken immer nach unten beziehungsweise nach oben strecken musst, damit du auf den Computer gucken kannst. Auch eine falsche Beleuchtung kann zu einer ungewohnten Nackenstellung führen. Denn du wirst automatisch der Blendung ausweichen und somit deinen Nacken in ungewohnte Positionen verlagern.

Schon kurze Pausen, in denen du aufstehst und ein paar Übungen von deinem Arbeitsplatz aus machst, können Verspannungen vorbeugen. Du wirst merken, danach wirst du nicht nur schmerzfrei weiterarbeiten können, sondern bist auch topmotiviert.

Wie bekämpfe ich Nackenverspannungen?

Es gibt viele Möglichkeiten deine Nackenverspannungen zu lösen. Deine Beschwerden können an verklebten Faszien im Nackenbereich liegen. Also schnapp dir doch abends mal deine Faszienrolle und lockere diese Partie. Welche Faszienrolle sich dafür besonders gut eignet kannst du hier nachlesen.

Auch kurze Pilates- oder Yogaworkouts können Verspannungen lösen. Besonders die Phasen der Entspannung und Übungen zur Mobilisation können deine Nackenmuskulatur lockern. Entweder besuchst du spezielle Yoga oder Pilates Kurse oder du versuchst es mal mit diesen Anfängerübungen von zu Hause aus.

Die 5-Minuten Sofort-Hilfe-Übungen

Hältst du es aber nicht so lange aus zu warten, bis du zu Hause bist, oder hast auch keine Lust spezielle Kurse zu besuchen, dann probiere es doch mal mit unseren 5-Minuten-Sofort-Hilfe-Übungen für zwischendurch.

Übung 1: Schulterkreisen

  • Stelle dich zunächst aufrecht hin!
  • Kreise deine Schultern 20 mal vorwärts (Achte dabei auf eine gleichmäßige Bewegung)
  • Wiederhole den ganzen Vorgang rückwärts!
  • Je nach Bedarf, kannst du als dritten Vorgang deine Schultern abwechselnd kreisen lassen!

Übung 2: seitliche Kopfdehnung

  • Stelle dich erneut aufrecht hin!
  • Neige deinen Kopf nach rechts, bis du auf der linken Nackenseite eine Dehnung spürst!
  • Du kannst zur Unterstützung deine rechte Hand nehmen und die Neigung unterstützen!
  • Nach ca. 20 Sekunden wechselst du die Seite und übst den gleichen Vorgang aus!
  • Wichtig!! Achte darauf, dass du langsam aus der Dehnung in die Ausgangsposition gehst

Übung 3: Halswirbel-Mobilisation

  • Stelle dich erneut aufrecht hin!
  • Richte deinen Blick nach vorne, während du deinen Kopf langsam und vorsichtig nach rechts drehst!
  • Halte diese Position kurz und drehe deinen Kopf anschließend um 180 grad nach links!
  • Achte dabei besonders auf langsame und exakte Bewegungen, da es ansonsten zu Schädigungen am Halswirbel kommen kann!

Neben den Übungen hilft es natürlich, ganz einfach mehr Bewegung in deinen Arbeitsalltag zu integrieren. Nimm doch beim nächsten Mal die Treppe, statt den Fahrstuhl, oder wechsele immer mal zwischen Sitz- und Stehphasen. Ist das nicht möglich, dann bringe dir einen Gymnastikball mit ins Büro und trainiere so das dynamische Sitzen.

Deine neu gewonnene Mobilität wird sich sowohl auf deine Laune als auch auf die Gesundheit positiv auswirken. Ab jetzt gibt es kein schmerzverzerrtes Gesicht, sondern nur noch ein strahlendes Lachen.


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